Konfiguration

Um den OpenGL 2.1 Protokoll-Strom durch GLX zu tunneln, müssen beide Enden des Tunnels konfiguriert werden.

Konfiguration der OpenGL-Clients

Alle Clients, die OpenGL verwenden, müssen durch das glxPlus-Skript gestartet werden.

Das Skript glxPlus startet einen OpenGL-Client:

/opt/XSOXmetaX/bin/glxPlus Programmname [Programmargument...]

Das Argument Programmname spezifiziert den zu startenden Client, gefolgt von Client-spezifischen Programmargumenten.

Das Skript ändert die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH so ab, daß die spezielle X-Software GLXplus OpenGL-Bücherei gebunden wird.

OpenGL unterscheidet zwischen zwei Zeichen-Techniken, direct rendering und indirect rendering. Direct rendering bedeutet, daß alle Zeichenoperationen direkt von der Grafikkarte ausgeführt werden, während indirekte Zeichenanweisungen vom X Window Server ausgeführt werden. Die Verwendung von GLXplus bedingt per se indirect rendering, obwohl der XmetaX-Proxy direkt auf die Grafikkarte zugreift. Einige OpenGL-Clients könnten im indirekten Modus eigentlich verfügbare Fähigkeiten abschalten, oder sogar die Arbeit verweigern. In solchen Fällen hilft eventuell das Setzen der Umgebungsvariable GLXPLUS_REPORT_DIRECT, etwa in der Bourne-Shell:

export GLXPLUS_REPORT_DIRECT="1"

oder in der C-Shell:

setenv GLXPLUS_REPORT_DIRECT "1"

Dies lässt die GLXplus OpenGL-Bücherei direct rendering vortäuschen.

Konfiguration des XmetaX-Proxys

Mit der Anweisung

options [+|-]GLXplus

wird die GLXplus-Option für den XmetaX-Proxy ein- oder ausgeschaltet. Allerdings können nur die Optionen eingeschaltet werden, für die ein Lizenzschlüssel erworben wurde (Lizenzierung). Die Voreinstellung — keine zusätzlichen Optionen — entspricht dem Grundprodukt XmetaX.

Außerdem muß die GLXplus-Funktionalität für jeden Screen eingeschaltet werden (GLXplus).

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2009-12-10 19:01:25 +0100