Oracle Solaris X Window Server

Wenn der X Window Server mit einer vom voreingestellten Wert :0 abweichenden Display-Nummer gestartet wird, gibt er bei der Initialisierung unter Umständen Warnungen aus. Sie können eliminiert werden durch Hinzufügen der entsprechenden Display-Spezifikation in der Konfigurationsdatei /etc/openwin/server/etc/OWconfig. Falls diese Datei noch nicht existiert, kopieren Sie sie:

mkdir -p /etc/openwin/server/etc
chmod a+rx /etc/openwin/server/etc
cp /usr/openwin/server/etc/OWconfig /etc/openwin/server/etc/OWconfig

Kopieren Sie die Ressource-Spezifikation mit der Klasse XDISPLAY und dem Namen 0 und ändern Sie nur den Namen entsprechend der Display-Nummer, hier :1, ab:

class="XDISPLAY" name="0"
coreKeyboard="IKBD" corePointer="IMOUSE"
dev0="/dev/fb";
class="XDISPLAY" name="1"
coreKeyboard="IKBD" corePointer="IMOUSE"
dev0="/dev/fb";

Falls mit Hilfe der Option Vario der Screen-Inhalt rotiert werden soll (Drehen eines Screens) oder unbenutzte Eingabegeräte abgeschaltet werden sollen, versucht der XmetaX-Proxy, für die direkte Steuerung des Geräts ein virtuelles Eingabegerät zu verwenden, das bei neueren X Window Servern bereits konfiguriert ist. Wenn das Mausabbild bei Bewegungen zittern oder wenn die Eingabegeräte eingeschaltet bleiben, fügen Sie in der Konfigurationsdatei /etc/openwin/server/etc/OWconfig die folgenden Zeilen ein:

# Virtual mouse for XmetaX/Vario
class="XINPUT" name="VIRTUALMOUSE"
ddxHandler="ddxSUNWmouse.so.1"
ddxInitFunc="ddxSUNWmouseProc";

In seltenen Fällen benötigen Sie den Workaround absoluteInputDeviceMode (Falscher Zeigerkoordinaten-Modus):

workarounds absoluteInputDeviceMode

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