Die Virtualisierung von X11

2005-12-21

Die X Window Proxys von X-Software hatten immer schon etwas Virtuelles an sich: der unsichtbare Proxy spielt gegenüber den X Window Anwendungen einen X Window Server, ist aber selbst X Window Client des oder der realen X Window Server.

Nun können auch diese realen X Window Server fehlen: Ab Version 7.1 beinhalten die Produkte XmetaX und XposeXrecord einen virtuellen X Window Server, der zusammen mit dem Proxy gestartet wird. Wo die virtuelle X Window Sitzung tatsächlich angezeigt und bedient wird, kann später und immer wieder neu entschieden werden - ohne die Anwendungen zu stören oder gar zu beenden.

Die Übertragung und Steuerung der virtuellen X Window Sitzung erfolgt je nach Produkt mittels der X-Software eigenen Meta- oder der Pose-Technologie.

Die Pose-Technologie bietet eine sichere Übertragung durch Verschlüsselung.

Ein im hohen Maße konfigurierbares Skript, das sämtliche Konfigurationsoptionen des jeweiligen Proxys offen hält, ermöglicht die leichte Integration in beliebige X Window Umgebungen. So werden natürlich auch X Window Sitzungen auf mehreren Screens, skaliert, rotiert oder aufgezeichnet, unterstützt.

Diese Virtualisierung des X Window Systems eröffnet eine Reihe neuer Anwendungsgebiete, wie etwa:

Eine X Window Sitzung kann wechselweise lokal und von mehreren Stellen aus entfernt bedient werden, ohne die Anwendungen zu beenden.

Beliebig viele entfernte X Window Sitzungen können auf einem Bildschirm wechselseitig angezeigt werden.

Ein Applikationsserver kann beliebig viele X Window Sitzungen mit bereits gestarteten Anwendungen vorhalten und jede blitzschnell mit einem Terminal (Thin Client) verbinden.

XposeXrecord kann eine automatisch ablaufende X Window Sitzung aufzeichnen, ohne daß sie angezeigt werden muß.

Um interaktive Anwendungen zu testen, ist kein realer Bildschirm mehr notwendig.

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